Aus der Historie
 
Chronik der Entstehungsgeschichte desSchützenbundes Maria Laach
 

 

Am 6.März 1932  erfolgte die Gründung des Gaues Maria - Laach

Unter dem Vorsitz des Abtes Ildefons Herwegen vereinigten sich vierzehn Schützenbruderschaften zu einer Erzbruderschaft vom Hl. Sebastian ,,Maria – Laach“.
Zweck des Zusammenschlusses!
Der Bund hat sich als Ziel gesetzt, alle katholischen, kirchlichen und kulturellen Interessen zu unterstützen um das religiöse Leben in den Bruderschaften zu vertiefen und nach außen hin in Erscheinung treten zu lassen.

Vorstand des Neugegründeten Bezirksverbandes „ Bund  Maria – Laach“

Ehrenbundesmeister                  Abt Ildefons Herwegen         Abtei Maria-Laach
Bundespräses                                Pastor Ferres                          Kruft
Bundesmeister                              Anton Bauer                           Kruft               
Bundesmeister-Stellvertreter     Josef Mohr                              Kottenheim
1. Schriftführer                            Jean Schubach                        Kruft
2. Schriftführer                            Josef Laux                               Oberlützingen
Schatzmeister (Kassierer)           Josef Geilen                             Niedermendig

Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Gründung des Gaues keine Spitze gegen den bereits bestehenden Bezirk“ Mayen-Andernach sein soll.
Der Schützenbund  sollte ein deutliches und wirksames Zeichen gegenseitiger Hilfsbereitschaft und Verbunden­heit auf der Grundlage des gemeinsamen christlichen Glaubens und des Bruderschaftsgedankens  setzen.
12 Bruderschaften des Bundes Pellenzia (gegründet 1926)  schlossen sich dem Bezirksverband Maria Laach an.

Am 28.März 1932 tagt der Gesamtvorstand in der Abtei Maria Laach unter dem Vorsitz des Bundesmeister Anton Bauer. Es wurde beschlossen über die jüngst stattgefundene Gründung eine Urkunde zufertigen, die anschließend in der Abtei verwahrt wird.
Die Satzung wurde beraten und festgelegt. Ein Bundesfest sollte an Peter & Paul stattfinden.
Der Vorstand wurde gewählt, bzw. vervollständigt; Stellvertretender Bundesmeister, Josef Mohr, Kottenheim. Stellvertretender Bundesschatzmeister Josef Geilen, Niedermendig.  Stellvertretender Bundesschriftführer Josef Laux, Oberlützingen. Zum Schriftführer war schon Jean Schubach, Kruft ernannt worden.

Am 27.Juni 1932 erscheint in der Mayener Zeitung folgender Bericht; „Die im Schützenbund Maria Laach zusammengeschlossenen Vereine sind; die Schützenbruderschaften von Andernach, Ettringen, Glees, Hausen, Kaisersesch, Kell, Kottenheim, Kruft, St. Hub.Mayen,
 St. Seb. Mayen, Mertloch, Miesenheim, Münstermaifeld, Niedermendig, Niederoberweiler, Niederzissen, Niederlützingen, Nickenich, Oberzissen, Oberlützingen, Ochtendung,  Polch, Plaidt, Rieden, Thür, Wassenach,  Welling mit ca. 1650 Schützen.

Am 29. Juni 1932 hielt der Schützenbund "Maria Laach" sein Bundes­gründungsfest unter der Schirmherrschaft von Abt Herwegen und Franz Fürst zu Salm-Reifferscheidt ab. Das Bundesschützenfest des Bezirks „Maria Laach" fand alljährlich, nach gemeinsamer Beratung des Bundesvorstandes mit der Abtei Maria Laach, in den meisten Fällen am Feste Peter und Paul in Maria Laach statt. Vor dem Haupteingang des Klosters stellten sich die Schützenbrüder zur Parade-Aufstellung, worauf der Herr Abt mit den Ehrengästen gemeinsam die Front abschritt. Nach einem Zug zum Festplatz, begann dort das Vogel- und Scheibenschießen.

4.12.1932 fand die erste Hauptdelegiertentagung des Bundes Maria-Laach der St. Sebastianuserzbruderschaft statt.  Die Satzung umfasste 17 Paragraphen, die Einstimmung anerkannt wurden.
Die Bruderschaft Niederzissen wechselt von Brohltalbund zum Bund Maria- Laach.

Es bestanden 1932 damit drei Gruppen als Bezirksverbände; 
Bezirk Andernach, geführt vom  Bundesmeister Josef Schüttler, Andernach  Geistlicher Beirat Pfarrer Wilhelm Rosch, Andernach.
Bezirk Maria Laach 
Bundesmeister Anton Bauer, Kruft  Ehrenbundesmeister Abt Dr. Ildefons Herwegen, Maria Laach.
Bezirk Mayen Bundesmeister Bühl, Mayen

Bei der am26. November 1933 stattfindenden Delegiertenversammlung der Erzbruderschaft vom Hl. Sebastianus „Bezirk Maria Laach“ war der Bezirksverband mittlerweile auf 40 Mitgliedsbruderschaften angewachsen.

1934
Auch wenn damals noch nicht von einem offiziellen Diözesanverband gesprochen wurde, So kam es dann im Jahr 1934 zur Wahl des Diözesanbundesmeisters Peter Sauerwein aus Trier und Diözesanpräses Dechant Dr. Peters.                  
Noch ahnte niemand, dass die Nationalsozialisten schon in kurzer Zeit den Kampf gegen die in der "Erzbruderschaft" vereinigten Schützengesellschaften  aufnehmen  würden. Schritt für Schritt führten die Nationalsozialisten die Aufhebung der alten Schützenbruderschaften  durch und betrieben ihre Gleichschaltung mit den Ideen des Nationalsozialismus.
Unter der Aufsicht  und Kontrolle der NSDAP wurden Vereinsführer gewählt, der alte Vorstand aufgelöst, die  Propagandatrommel für den Deutschen Reichsbund für Leibesübungen gerührt, die Teilnahme in Uniform bzw. Tracht an kirchlichen Prozessionen verboten, die Erzbruderschaft mit ihrer Kanzlei in Leverkusen-Bürring 1936 aufgelöst und schließlich alle Schützenvereine in den NS-Reichsbund  für Leibesübungen überführt. Geblieben waren das Schützenfest, die Schießwettbewerbe und die Organisation des Vereins. Das weltanschauliche Leben dagegen war unter Kontrolle gestellt, das Eintreten für Kirche und Christentum gefährlich geworden. Es lockerten sich während des Kirchenkampfes der National­sozialisten die Bande zwischen Kirche und Schützen.

Am 21.Januar 1935 bei der Gesamtvorstandsitzung des Bezirkes Maria Laach bestand der Bund aus 45 Bruderschaften.

1936
Das 5. Bundeskönigsfest ist auch der Abschluss der Tätigkeiten als Bund „Maria – Laach“

Neubeginn nach 1945

Als der Abt am 2. September 1946 starb, hatte Abt Ildefons die Abtei durch eine Hochzeit ihres Wirkens und Schaffens im Dienst an der Kirche und durch die schwierige und leidvolle Zeit zweier Weltkriege geführt. Das große geistige Erbe, das er hinterließ, galt es zu bewahren. So sah Abt Basilius Ebel (1946-1966) eine seiner vorzüglichsten Aufgaben darin, die wissenschaftlichen Arbeiten in seinem Kloster weiterzuführen und zu sichern. Er wählte dafür die Gestalt eines Forschungsinstituts und gab ihm bei dessen Gründung den Namen "Abt-Herweges-Institut für liturgische und monastische Forschung".

Abt Basilius Ebel leitet ab 1946 die Abtei Maria –Laach.
Nach der Neugründung wird Abt BasiliusAbt Basilius Ebel zum Ehren- Bundespräses des
Bezirksverbandes Maria- Laach ernannt

Der Neubeginn des Schützenwesens nach 1945 gestaltete sich wegen fehlender Kenntnis und mangelhaftem Verständnis der französischen Besatzungsmacht schwierig. Allerdings gab es auch hier keine Regel ohne Ausnahme. Während im Vergleich der allgemein sehr strengen Kontrolle der Besatzungsmacht das Schützenwesen kaum aufblühen konnte, erfreute sich die Schützenbruderschaft Kollig (Maifeld) des besonderen Wohlwollens der in Mayen stationierten Besatzungsbehörde, da Pfarrer Zimmer persönliche Kontakte zu dieser Behörde unterhielt. Ihm gelang es, die Erlaubnis zum Gebrauch der Schusswaffen zu erhalten, sodass in Kollig schon bald das erste Schützenfest abgehalten werden konnte.

07. März 1949 kamen die Delegierten der Diözese zur ersten Diözesanversammlung nach Andernach. Von nun an begannen die alten Schützenbruderschaften im Gebiet der Diözese Trier ihr Vereinsleben neu zu begründen.
Durch Pater Johannes Vollmar O.S.B. nahmen die Schützen wieder Kontakt mit der Abtei Maria – Laach.  Abt Ildefons Herwegen hatte über die Kriegjahre die Bundesfahne im Kloster in Verwahrung gehabt, die nun dem neuen Bundesschützenbund Maria – Laach zugedacht ist.

1950
Durch die Initiative des Ehren-Hauptmanns der Mayener St. Sebastianus Schützenbruderschaft, Theodor Kaes wurden für Sonntag, den 21. Mai 1950 nachmittags 14:00 Uhr im Hotel „ Zur Traube“ alle Schützen-Bruderschaften des ehemaligen Bundes „Maria-Laach“ zu einer Delegiertentagung  nach Mayen eingeladen, mit dem Ziel, den bereits vor dem Kriege bestehenden Schützenbund „Maria -Laach“ wieder ins Leben zu rufen. Dieser Verbund umfasste zuletzt 45 Schützenbruderschaften.
Ehrengäste waren; Dr. Peter Louis, Karl-Theodor Körner vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften aus Leverkusen –Bürrig. Der Diözesanverband Trier wurde vom Diözesanpräses Dr. Peters, Remagen vertreten. Bundesmeister Maag, Bezirk Rhein-Ahr folgte der Einladung zur Gründungsversammlung. Die Politik war durch  Landrat Dr. Jansen, Mayen und dem Bürgermeister der Stadt Mayen Dr. Dahmen vertreten.

Bundesmeister Theodor Zilliken trat aus Altergründen zurück.
Die goldene Bundesplakette des Bundes und der Titel „Ehrenbundesmeister“ des Bezirksverbandes Maria Laach waren Auszeichnungen für seinen Einsatz zum Wohle der Schützen.
An seine Stelle wurde, Theodor Kaes, Mayen, zum Bundesmeister, gewählt.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen;
Bezirkspräses: Hochw. Herrn Dechant Johannes Thees, Mayen,
Stellver: Hochw. Herrn Dechant Gerhardus, Nickenich,
Bundesmeister: Theodor Kaes, Mayen,
Stellvertreter: Josef Mosen, Nickenich,
Brudermeist-Schriftführer: Karl Schlegel, Mayen,
Brudermeister-Kassierer: Peter Geisen, Polch,
Beisitzer: Gottfried Geilen, Niedermendig, Georg Weidmann, Andernach, Hubert Bersem, Ochtendung, Josef Mohr, Kottenheim, Johann Oster, Kruft.

Am 16.Juli 1950 fand die erste Delegiertenversammlung in Polch statt. Die Satzung des Bundes Maria – Laach wurde vorgestellt und  verabschiedet. Das Erste Bundesschützenfest wurde nach Polch vergeben. Die Nachwahlen der Beisitzer zum Bundesvorstand wurden durchgeführt.

Am 27.August 1950 findet das 1. Bundesschützenfest in Polch statt. Zu diesem Anlass hat Pater Johannes die Bundesfahne, die er seit 1926  aufbewahrt hatte, für den Schützenbund Maria Laach wieder zur Verfügung gestellt.
(Originaltext wie folgt: Ein bedeutungsvolles Ereignis war das 1. Bundesschießen der Schützenbruderschaften "Maria Laach" am 27. August 1950 in Polch. Ein besonderes Gepräge erhielt dieser Festtag durch die Weihe der von dem Hochwürdigsten Abt von Maria Laach gestifteten neuen Bundesfahne, ein Meisterwerk der Kunst, die im Auftrage des verstorbenen Hochw. Herrn Abtes Ildefons Herwegen von der Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard in Eibingen-Rüdesheim hergestellt wurde. Unter Beteiligung zahlreicher Ehrengäste wurde die Weihe der neuen Bundesfahne beim feierlichen Hochamt in der Pfarrkirche Polch durch Herrn Bundespräses Dechant Thees, Mayen, vorgenommen und von P. Johannes OSB im Auftrage des Hochw. Herrn Abtes von Maria Laach Dr. Basilius Ebel als Geschenk dem Bundesmeister des Bundes Maria Laach, Herrn Theodor Kaes, Mayen, übergeben, der sie seinerseits der St. Sebastianus -Schützenbruderschaft Polch zur Aufbewahrung zu treuen Händen weiterreichte.)

1951
Das 2. Bundesschützenfest fand am 4./5. August 1951 in Kottenheim statt
Bei der Außerordentlichen Mitgliederversammlung am 18. Febr. in Kollig forderte Bundesmeister Kaes die Anwesenden auf, in ihren Gemeinden die früheren Schützenvereine wieder aufleben zu lassen. Die Sprecher der einzelnen Orte erklärten sich bereit, den Wiederaufbau in ihren Orten zu unterstützen. 84 Personen nahmen an der Veranstaltung teil.

Die Einkehrtage im Kloster wurden wieder aufgenommen. Am 24/25.Februar beteiligten sich 30 Schützenbrüder.

1952
Das 3. Bundesschützenfest fand am 9./11.August 1952 in Nickenich statt.
Am 6. Juli 1952 wurde auf einer Jungschützen- Führungstagung ein  Vorstand der Jungschützen des Bundes Maria-Laach gewählt:
Jungschützenmeister - Karl Stein,  Mayen

1953
Das 4. Bundesschützenfest findet in Mayen statt
Der Schützenbund Maria – Laach besteht aus 25 Mitgliedsbruderschaften. Bei der Vorstandwahl, die alle zwei Jahre stattfindet wurde der Bundesvorstand einstimmig in den Posten bestätigt. Der Jahresbeitrag an den Schützenbund wird pro Mitglied auf 10 Pfennige festgelegt.
In Köln findet das erste Bundeskönigsfest unter dem Protektorat von Konrad Adenauer statt.                                                                         
Josef Junglas aus Andernach wurde der erste Bundeskönig nach dem Kriege.

1954
5. Bundesfest in St. Johann.
Bezirkskönig: Toni Moesta, Plaidt.
Bruderratssitzung und Delegiertentagung am 14. März in Kruft! In einer kontroversen Diskussion, ob das Bundesfest im Juli, in Mörz durchgeführt werden könne, entschied man sich weiterhin den August beizubehalten. Mörz trat daraufhin als Ausrichter zurück und St. Johann wurde als Ausrichter des 5. Bundesfestes bestellt.
Mit über 100 Schützen beteiligte sich der Bezirksverband Maria – Laach an der Schützenwallfahrt nach Kevelaer.
Zum 3.Mal  ehrte der BdHDS einen Schützenbruder mit der Auszeichnung; St. Sebastianus Ehrenkreuz mit Schulterband und Stern“ den Bundesmeister Theodor Kaes. Die Politik zeichnet Theodor Kaes mit dem Bundesverdienstkreuz aus.
Der Vorstand wurde in seinen Funktionen (zweijähriger Turnus) wiedergewählt. Die Neufassung der Bundessatzung wurde genehmigt.

1955
Das 6. Bundesschützenfest findet in Niedermendig statt.
Bezirkskönig: Willi Junglas, Andernach.
Erstmalig wird eine Schützenliesel (Christel Schraa)  im Festzug der Schützen mitmarschieren. Bundesfest Niedermendig / 90 Jahre Niedermendig/ 25 Jahre Schützenbund / 34 Bruderschaften zählte der Schützenbund Anfang des Jahres
Durch die Neugründung des Maifeldbundes erfolgten sechs Abmeldungen.
Der Zugang von Urmersbach und Wassenach ist die jetzige Anzahl: 30 Bruderschaften.
Willi Junglas, Andernach schafft es  beim 3. Bundesschießen in Neuss, Bundeskönig zu werden.

1956 
7. Bundesschützenfest findet in Rieden statt. 
Bezirksschützenkönig : Karl-Josef Hilgert, Kruft.
Die 800 Jahrfeier der Abtei Maria – Laach war ein Großereignis für den Bezirksverband.
Die Diözesanversammlung des Diözesanverbandes Trier fand am 16. Mai in Andernach statt. Amtierender Diözesanbundesmeister Landrat Dr. Kohns legte hier sein Amt nieder, Nachfolger wurde Landrat Jost, Koblenz.

1957
Das 8.Bundesschützenfest  wird am 6-8.Juli  in Andernach, anlässlich der 600 Jahrfeier der Schützen in Andernach.
Bezirkskönig. Wilhelm Schmelz, Andernach
Die Schützenbruderschaft Bell gründet sich wieder. 
Die Schützenbruderschaft Wehr wechselt von Bezirk Maria Laach zum Pellenzbund.
Im Bezirksverband Maria Laach bildete sich eine Schießgruppe; Vordereifel, die aus den Bruderschaften; Anschau, Luxem, und wie es heißt „und aus einigen anderen“ bestand.

1958
Das 9. Bundesschützenfest findet in Ettringen statt
Bezirkskönig: Peter Krämer, Andernach
Theodor Kaes, Steingrubenbesitzer, Ehrenbundesmeister des Schützenbundes Maria - Laach stirbt am 18. März des Jahres
9. März 1958  Auf der Delegiertenversammlung wird beschlossen, dass der amtierende  Bezirkskönig ein geborenes Mitglied des Bezirksvorstandes ist. Ein Antrag der Bruderschaft Miesenheim wird bekannt geben; Die Beteiligung an Festzügen sollten sich die Bruderschaften mit den Fahnen beteiligen, ebenso bittet man um eine größere Beteiligungen bei Beerdigungen.

16.Mai 1958 Johannes Thees, Bezirkspräses, Ehrenmitglied und Geistlicher Präses der St. Seb. Schützengesellschaft Mayen und des Bundes Maria – Laach ist verstorben.

13. Juni 1958 fand die Beerdigung von Hochmeister Fürst Franz zu Salm-Reifferscheidt-Dyck statt.
 
1. Bundesjungschützenprinz - Günter Stein, Mayen- erreicht beim Bundesschießen für Jungschützen den Titel“ Bundesjungschützenkönig“ Damit ist er der erste Bundesprinz des Bezirksverbandes Maria-Laach.

1959
 33. Bundesschützenfest in Obermendig
Die bisherige Zählweise ab 1950 wurde fallen gelassen um die Bundesfeste seit bestehen des Bundes in die Reihe zu bekommen 
Bezirkskönig: Werner Gräfer, Nickenich

Die Einkehrtage in der Abtei Maria- Laach  am Anfang des Jahres (Bruderschaftstage) wurden und werden gut besucht, in diesem Jahr waren es 47 Teilnehmer.
Die Bruderschaft Lissingen ist beim Bezirk Maria-Laach ausgeschieden und beim neu gegründeten Bezirk „Eifel“ eingetreten. Auf der Diözesan- Bruderratsitzung wurde bekannt gegeben, dass die Königskette 950.00 DM kostet und jede Bruderschaft 24.00 DM zu zahlen hat.
1960
34. Bundesschützenfest findet in Kaisersesch statt.
Bezirkskönig: Hermann Wollenweber, St. Johann.

1961
Das 35. Bundesschützenfest findet in Ochtendung statt.
Bezirkskönig: Alfred Herschbach, Kottenheim.
Kulturtage in der Abtei Maria- Laach sind unvermindert gut besucht.
Die Neufassung der Statuten des Bundes wurde nach heftigen Disputen und Änderungswünschen letztlich mit 31 zu 4 Stimmen angenommen.
Alfred Herschbach, Kottenheim errang in Coesfeld die Bundeskönigswürde.

1963
Das 37. Bundesschützenfest findet in Bell statt.
Bezirkskönig:  Hermann Kaes, Mayen
Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Eller wird in den Bund Maria – Laach aufgenommen

1964
38. Bundesfest in Polch  im Zusammenhang mit den 750 ten Bestehen der Bruderschaft
Bezirkskönig: Günter Langenfeld, Mayen
Der Hochmeister des Zentralverbandes  Graf von Galen war eigens zu diesem Fest angereist.

1965
39. Bundesschützenfest findet in Kottenheim statt.
Bezirkskönig:  Helmut Schäfer, Rieden
Die St. Hubert Schützenbruderschaft Niedermendig gründet sich.

1966
40. Bundesfest findet in Luxem statt.
Bezirkskönig:  Anton Schmitt, Anschau
Auf der außerordentlichen Delegiertensitzung am  9. Januar 1966 im Hotel „ Alter Fritz“ kam es zum Bruch der Einigkeit im Zusammenleben der Bruderschaften. Die Gruppe um Brudermeister Josef Mosen, Nickenich trennte sich von Bezirksverband Maria-Laach: In Einzelnen die Bruderschaften; Nickenich, Plaidt, Niedermendig, Wehr, Bell, Rieden, Hausen und Berresheim-Allenz .Es sind bis zum Schluss der Sitzung acht Bruderschaften ausgetreten. In der nächsten Woche meldeten sich noch die Bruderschaften Obermendig, Ettringen, St. Johann, Miesenheim und Kruft ab.
Diese 13 Bruderschaften bildeten dann den Bezirksverband „Pellenzbund“
Der Bezirksverband Maria - Laach hat damit nur noch 22 Bruderschaften zu diesem Zeitpunkt.
Am 1.3.66 kam die Bruderschaft Faid  als 23. Bruderschaft dazu.

1967
41. Bundesfest in Mayen 
Bezirkskönig: Hans Baulig, Kelberg
Die Bruderschaft St. Hubertus Langenfeld (Handwerker & Schützenverein Langenfeld) tritt in den Bezirksverband ein.

1968
42. Bundesfest in Kelberg 
Bezirkskönig;  Hans Gäbele, Urmersbach
Abt Heinrich Basilius Ebel O.S.B. von Maria Laach ist verstorben.

1969
43. Bundesfest in Hambuch 
Bezirkskönig: Matthias Müller, Langenfeld
Beim Bundesschützenfest in Hambuch konnte Bundesmeister Heinrich Braun den Vertreter des Abtes, Dr. Urbanus Bomm, Pater Professor Burckhard Neuhäuser begrüßen.

1970
44. Bundesfest in Polch 
Bezirkskönig: Robert Müller Ochtendung

 1971
45. Bundesfest in Nitztal 
Bezirkskönig: Klaus Lohn, Kaisersesch der auch Diözesankönig wurde.
Aus Anlass des 75jährigen Vereinsjubiläums wurde der Bruderschaft die Austragung des Bundesschützenfestes 1971 übertragen. Welche Bedeutung das Bundesfest für den Verein hatte, schildert Hans Werner Ritt in der Ortschronik: Ein großes Ereignis in den ersten Augusttagen dieses Jahres brachte ganz Nitztal auf die Beine. Dem örtlichen Schützenverein war die Durchführung des diesjährigen Bundesschützenfestes des Bundes Maria Laach übertragen worden. In bewundernswerter Weise stellten sich alle Mitglieder zur Verfügung, um dieser großen Aufgabe gerecht zu werden. Selbst die Ehefrauen der Schützenbrüder fassten kräftig zu, um so dem großen Fest einen würdigen Verlauf und ein gutes Gelingen zu garantieren.
Kaum jemand der auswärtigen Vereine hatte diesem Verein die Bewältigung einer solch großen Aufgabe zugetraut. Umso erstaunter waren alle, als sie sahen, wie reibungslos und harmonisch dieses Fest verlief.

1972
46. Bundesschützenfest in Anschau  
Bezirkskönig: Rudolf Müller, Nitztal.
Das Bundesschützenfest 1972 begann mit einem von der Natur gratis gelieferten Feuerwerks. Blitz und Donner konnten aber die Gäste nicht von diesem Fest fernhalten. Das Festzelt konnte die angereisten Gäste nicht alle aufnehmen, so dass die neue Jungschützenhalle ebenfalls gut besetzt war. Der Höhepunkt dieses Festes war der große Festzug durch das Dorf. Aus Nah und Fern waren die Schützen und Gäste angereist, um dieses Fest mitzuerleben. Eine solche Menschenmenge hatte Anschau bis dahin noch nie zu bewirten gehabt.
Diözesan-Jungschützentag findet in Polch statt.

1973 
47. Bundesfest in Urmersbach
Bezirkskönig; Günter Jünger, Langenfeld,
Bezirksprinz; Werner Weber, Nitztal.
Bundesmeister Heinrick Braun erklärte am Anfang des Jahres, dass er vom Posten zurücktreten möchte. Im Vorfeld der Delegiertenversammlung wurde fieberhaft nach einem Nachfolger gesucht.
Vorgeschlagen wurde Brudermeister-Schriftführer Edmund Michels, Kaisersesch, der von der Versammlung einstimmig gewählt wurde.

1974
48. Bundesschützenfest in Hambuch  
Bezirksschützenkönig : Edgar Castor, Binningen
Bezirksprinz: Albert Schäfer, Kottenheim
Bezirksschülerprinz: Bernhard Klapperich, Langenfeld

1975
Das 49. Bundesschützenfest fand in Kaisersesch statt
Bezirkskönig: Reinhold Wagner, Nitztal.
Bezirksprinz: Hans-Georg Funk, Polch
Bezirksschülerprinz: Bernhard Klapperich, Langenfeld

1976
50. Bundesschützenfest in Kürrenberg  
Bezirkskönig: Helmut Feld, Kaisersesch
Bezirksprinz: Elisabeth Wingender, Mayen
Bezirksschülerprinz: Manfred Nöthen, Mayen
Zu den Feierlichkeiten zum 50 jährigen Bestehen des Schützenbundes Maria-Laach war viel Prominenz erschienen. Die Abtei Maria-Laach, der Bund (BHDS) Köln, der Diözesanverband, und einige Bezirksverbände gehörten zu den Gratulanten. Geschäftsführer Lorenz Beu (Köln) vom Zentralverband überbrachte die Glückwünsche des Hochmeisters Graf von Spee und überreichte Urkunden. Hiernach schlössen sich noch viele Redner an, die die Jubiläumsvereinigungen beglückwünschten und Präsente überreichten.
Diözesangeschäftsführer Edmund Jeschel (Koblenz) nahm danach die Ehrung verdienter Schützen vor. Bundesmeister Edmund Michels wurde mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet. Das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz erhielten, Bezirksschatzmeister Albert Schäfer (Mayen),
Bezirksschießmeister Hans Hennerici (Mayen), Michel Mohr (Bermel) und Toni Luy (Polch). Bundesmeister Edmund Michels überreichte dem Geschäftsführer des Schützenbundes Maria Laach, Josef Schmitz, Anschau einen Wappenschild, den zwei Kaisersescher Schützen zu diesem 50. Bundesfest stifteten. Für den klangvollen Abschluss des Festabends zeichnete sich die Schützenkapelle Mendig mit dem „Großen Zapfenstreich" verantwortlich.

1977
Das 51. Bundesschützenfest des Bezirksverbandes findet seit der Wiedergründung zum vierten Male in Polch statt.
Bezirkskönig: Rudolf Müller, Nitztal der auch Diözesankönig wurde.
Bezirksprinz: Erich Nöthen, Mayen
Bezirksschülerprinz: Manfred Nöthen, Mayen
Die Schützenbruderschaft Eller, feiert den 90. Gründungstag.
Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Kröv wird Mitglied im Schützenbund Maria - Laach
Die St. Markus Schützenbruderschaft Höchstberg gründet sich. Brudermeister ist Guido Theisen

1978
52. Bundesschützenfest in Luxem 
Bezirkskönig: Alfred Jax, Zermüllen.
Bezirksjungschützenprinz; Erich Nöthen, Mayen
Bezirksschülerprinz: Andreas Oster-Daum, Dünfus
Zum Diözesankönigsempfang in Nitztal hatte die Bruderschaft Nitztal eingeladen.
Am 7.7.1978 /  18.30 Uhr traf sich der gesamte Bruderrat in Uniform an den Stallungen in Maria Laach um dann zusammen ins Kloster zu gehen und Pater Burkhard Neunheuser O.S.B. in Maria-Laach zum 50. Priesterjubiläum zu gratulieren.
Pater Burkhard empfing uns in einem kleineren Zimmer und war über unser Erscheinen sichtlich erfreut. Bundesmeister Edmund Michels hielt eine kurze Ansprache, wobei er die passenden Worte der Gratulation fand und überreichte ein Geschenk. Pater Burkhard ließ uns nicht trocken stehen und erzählte aus seinem Leben als Priester. Dabei ist besonders erwähnenswert, dass er ein guter Bekannter des verstorbenen Papstes Paul des VI. war, der auch die Abtei Maria-Laach besuchte. Den zweiten Besuch hatte der damalige Kardinal und Patriarch von Mailand, Montini, bereits angesagt, wurde jedoch kurz vorher zum Papst gewählt.
Auch von seinen vielen Reisen nach Amerika wusste Pater Burkhard vieles zu erzählen. Besonders jedoch von der Zeit als Leiter der Theologischen Fakultät in Rom.
Als besondere Anerkennung zeigte er uns das Gästebuch der Abtei wo man bekannte und berühmte Namen ersehen konnte.

1979
53. Bundesschützenfest in Anschau.  
Bezirkskönig: Walter Nöthen, Mayen wurde beim Bundesschießen in Bonn, Diözesankönig.
Bezirksschülerprinz; Lothar Klasen, Polch
Bezirksprinz; Manfred Nöthen, Mayen

1980
54. Bundesschützenfest und 700-Jahrfeier der St. Sebastianus- Schützengesellschaft Mayen
Bezirkskönig: Horst Scheler, Kaisersesch
Bezirksprinz: Manfred Nöthen, Mayen
Bezirksschülerprinz: Jochen Rosenzweig, Kürrenberg
In Anwesenheit aller Fahnenabordnungen und vor der Kulisse des alten Rathauses in Mayen am Markt, übergab der Bundesmeister Edmund Michels die Bundesfahne und die Bundesjungschützenstandarte den Mayener Schützen. Nach dem Festgottesdienst in der Clemenskirche, zog man im Festzug, begleitet von der Feuerwehrkapelle Mayen, zur Heilig-Geist-Kapelle, wo der Bundesmeister für die gefallenen und verstorbenen Schützen einen Kranz niederlegte.
15. November 1980 Papstempfang auf dem Flughafen Köln-Bonn
Zu diesem einmaligen Ereignis waren 60 Schützen aus den 6 Diözesen zugelassen. Trotz Regen und Kälte hatten sich viele Menschen eingefunden um den Heiligen Vater zu begrüßen, wobei die Schützen am Roten Teppich ein Ehrenspalier bildeten. Träger der Diözesanstandarte Trier war Rudi Görgen, Kürrenberg in Begleitung von Edmund Michels, Kaisersesch, Winfried Rink, Luxem und Josef Schmilz, Anschau. Die Begegnung mit dem Heiligen Vater, der einzelne Schützen ansprach, wird ein unvergessliches Erlebnis sein.
30. November 1980 Kulturtag In Kröv/Mosel
Wie bei der Delegiertentagung von Pater Burkhard angeregt, wurde der Kulturtag 1980 in Kröv durchgeführt. Die Kröver Schützen, in Verbindung mit dem Bruderrat, hatten diesen Tag bestens vorbereitet.  Während des Gottesdienstes, an dem 85 Schützen teilnahmen, rief Diözesanpräses
Florian Schnell die Schützenfamilie auf, in neuem Gewand mit Gott, für Gott Schütze zu sein, und mit Besinnung die Ankunft und Geburt unseres Herrn zu erwarten. Bundesschatzmeister Kurt Jannert, Koblenz, hielt nach dem gemeinschaftlichen Mittagessen in der Ratsherrenstube ein ausführliches Referat über die Besteuerung der Vereine.
Die Schützenschwestern wurden währenddessen von den Kröver Damen mit Kaffee und Kuchen bewirtet, wobei viele freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Nach einer gemeinschaftlichen Weinprobe, dankte der Bundesmeister Edmund Michels, der  gastgebenden Bruderschaft für ihre freundschaftliche Bewirtung, der Schützenkapelle Luxem für ihre Musikdarbietungen und allen Teilnehmern, die trotz des ersten Schnees den Weg nach Kröv gefunden hatten.

1981
55. Bundesfest in Kaisersesch.
Bezirkskönig: Horst Scheler bleibt im Amt, mit 29 Ringen verteidigte er seinen Titel.
Bezirksprinz: Frank Müller, Nitztal  -
Bezirksschülerprinz: Dirk Harf, Mayen.
Dem Antrag der Kottenheimer Schützenbruderschaft zum Bezirksverband Pellenz zu wechseln wurde zugestimmt.
Monika Nöthen aus Mayen wird Bundesschülerprinzessin

1982
56. Bundesschützenfest in Kelberg  
Bezirkskönig: Alfons Theisen, Anschau 
Bezirksprinz: Frank Müller, Nitztal  
Bezirksschülerprinz: Dirk Harf, Mayen
Beim Bundesschützenfest konnte Brudermeister Michels besondere Ehrengäste begrüßen. Das Bundeskönigspaar aus Wegberg / Aachen; Hans-Josef Wacker und Gefolge. Das Bundesjungschützenpaar Herbert Pilger aus Dormagen. Bundesschülerprinzessin: Monika Nöthen und das Diözesankönigspaar: Emil Jenné aus Niederbreitbauch Bez. Wied.

1983
57. Bundesschützenfest in Brachtendorf
Bezirkskönig: Hermann Ternes, Langenfeld    
Bezirksprinz: Christoph Steffens-Holländer, Polch   
Bezirksschülerprinz: Dirk Simonis, Binningen
Bei der Delegiertentagung am 16.1.1983  wurden 16 Tagesordnungspunke behandelt. Unter anderem, eine Satzungsänderung ( Jungschützenrat). Der Jungschützenrat wurde aufgelöst und in den Bruderrat übernommen.
Die neuen Ratsmitglieder (Jungschützenrat) wurden kommissarisch in ihr Amt eingeführt; Ulrike Ackerknecht, Nitztal  und  Ewald Esper, Dünfus.

1984
 58. Bundesschützenfest in Höchstberg  
Bezirkskönig: Winfried May, Anschau 
Bezirksprinz;  Bernhard Schikora, Hambuch
Bezirksschülerprinz: Volker Wagner, Nitztal
21. Juli 1984 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Pater Prof.
Dr. Burkhard Neunheuser, Maria Laach
Im Auftrag von Bundespräsident Karl Carstens überreichte Regierungspräsident Heinz Korbach das Bundesverdienstkreuz in Anwesenheit von Repräsentanten des öffentlichen Lebens, von Abt Adalbert Kurzeja, Bundesmeister Edmund Michels und Diözesangeschäftsführer Josef Schmitz, an Pater Prof. Dr. Burkhard Neunheuser in der Abtei Maria Laach. In seiner Laudatio erinnerte der Regierungspräsident an den Lebensweg  von Pater Burkhard. Er wuchs in der Ruhrstadt Essen auf, wobei seine Vorfahren aus Kruft stammten. Als junger Mann trat er in die Abtei Maria Laach ein. Hierbei betreute er während der Kriegsjahre die umliegenden Pfarreien, wobei er in seinen Predigten das Naziregime bis an die Grenzen des Möglichen kritisierte.
Nach seinen weiteren Studien wurde er Leiter der Theologischen Fakultät in Rom. Eine besondere Freundschaft verband ihn mit Kardinal Montini, der ihn auch in Maria Laach besuchte und später Papst Paul VI. wurde. Während des Vatikanischen Konzils setzte er sich besonders dafür ein, dass die Eucharistiefeier in der jeweiligen Muttersprache gehalten wurde. Aber besonders als Hochschulprofessor habe sich Pater Burkhard große Verdienste erworben- Regierungspräsident Korbach bezeichnete ihn als einen der berühmtesten Hochschulprofessoren dieses Jahrhunderts, der durch seine vielen Bücher weit über Europa hinaus Geltung gefunden habe. So lehrt Pater Burkhard heute noch, trotz seiner 80 Lebensjahre, in Rom, Paris, London, USA und auch in China. Regierungspräsident Korbach heftete das Bundesverdienstkreuz Pater Burkhard an sein schlichtes Ordenskleid.
Im Namen aller Schützen gratulierte Bundesmeister Michels, wobei er betonte, dass Pater Burkhard trotz seiner vielen Verpflichtungen den Einkehr- und Kulturtag der Schützen mit gestaltete und bei den Bundesschützenfesten durch seine Predigten der Schützenfamilie immer wieder neues Rüstzeug im christlichen Glauben mit auf den Weg gebe.

1985
59. Bundesfest in Anschau. 
Bezirkskönig; Thomas Seul, Binningen - 
Bezirksprinz; Alfons Seul, Binningen - 
Bezirksschülerprinz: Dirk Simonis, Binningen.

1986
60. Bundesfest in Mayen-Nitztal
Bezirkskönig;  Hubert Weber Urmersbach
Bezirksschülerprinz; Markus Lung, Mayen   
Bezirksjungschützenprinz: Frank Schäfer, Mayen
Edmund Michels - Kaisersesch wird von seinem Bezirksverband Maria Laach zum Ehrenbundesmeister ernannt.
Zu seinem Nachfolger wird Josef Schmitz – Anschau als Bundesmeister des Bezirksverbandes Maria Laach ausgerufen.
Auf der Bruderratsitzung im September wurde beschlossen, zukünftig das Prinzenschießen auf den Jungschützentag zu verlegen.

1987
61. Bundesschützenfest in Binningen
Bezirkskönig: Michael Theisen, Anschau. -  
Bezirksprinz: Dirk Simonis, der auch die Würde des Bundesprinzen errang.
Bezirksschülerprinz: Markus Lang, Mayen
Diözesankönig: Andreas Wagner, Nitztal.

1988
62. Bundesschützenfest in Luxem. 
Bezirkskönig: Hermann Knieper, Brachtendorf 
Bezirksprinz: Dirk Groß, Anschau
Bezirksschülerprinz: Albert Jung, Dünfus
Der 12. Juni 1988 geht als einen der schwärzesten Tage in die Geschichte des Schützenbundes Maria Laach ein. An diesem Tag verstarb im Alter von erst 42 Jahren Bundesmeister Josef Schmitz
Rudi Görgen übernimmt bis zur Neuwahl im Jahr 1989 das Amt des Bundesmeisters.

1989
63. Bundesschützenfest in Polch
Bezirkskönig: Helmut Schumacher, Langenfeld
Bezirksschülerprinz: Werner Grün, Kürrenberg 
Bezirksprinz: Katja Meurer, Ulmen. 
Diözesanschützenkönig. Jürgen Schäfer, Kelberg
Erwin Pauken, Binningen wird neuer Bundesmeister

1990
64. Bundesschützenfest  in Münk. 
Bezirkskönig:. Rolf Beckmann, Ulmen 
Bezirksschülerprinz: Werner Grün, Kürrenberg 
Bezirksprinz: Dirk Simonis, Binningen.
Am 02.05.1990 wählte der Burderrat des Diözesan-Schützen-Verbandes Trier, der 153 Bruderschaften mit über 10.000 Mitgliedern repräsentiert, Erwin Pauken aus Binningen zum Vertreter der Diözese in das höchste Gremium auf Bundesebene.
Dez. 1990 Abtweihe im Kloster Maria Laach! Neuer Abt ist Anno Schoenen, O.S.B

1991
65. Bundesschützenfest in Mayen
Bezirkskönig: Hermann Molitor, Münk
Bezirksschülerprinz:  Michael Fronczak, Dünfus.
Bezirksprinz: Marc Weber, Nitztal 
Mai .91   Ernennung des Abt.s Anno Schoenen zum Ehrenpräses.
Traditionsgemäß nimmt der Abt des Klosters Maria Laach in unserem Schützenbund die Stellung des Ehrenpräses ein.  Eine hervorragende Gelegenheit, diese Würde dem neuen Abt anzutragen.

1992
66. Bundesschützenfest in Zermüllen.  
Bezirkskönig: Katja Meurer, Ulmen

1993
67. Bundesschützenfest in Brachtendorf
Bezirkskönig: Wolfgang Otto –
Bezirksschülerprinz: Markus Bons, Höchstberg - 
Bezirksprinz: Michael Fronczak, Dünfus.
90. Geburtstag Pater Dr. Dr. Burkhard Neunheuser
Vollendung des 90. Lebensjahres und 30-jährige Ehrenmitgliedschaft unseres Geistlichen
Betreuers, Pater Burkhard, waren für die Delegationen aller Bruderschaften Anlass mit  ihm einen Dankgottesdienst zu feiern. Der festliche Rahmen hierzu verlieh die Schützenkapelle Luxem. Bundesmeister Erwin Pauken und Ehrenbundesmeister und Edmund Michels fanden passende und lobende Worte für den Jubilar, dessen Dankesworte all seine  Bescheiden- und Offenherzigkeit ausstrahlten.

 1994
68. Bundesschützenfest in Anschau. 
Bezirkskönig und Diözesanschützenkönig: Edmund Jax, Zermüllen
Bezirksschülerprinz: Pierre Prüm, Mayen 
Bezirksprinz: Anke Rosenzweig, Kürrenberg
Außergewöhnliche Anlässe verdienen es gebührend gefeiert zu werden. Beim Bundeskönigschießen in Münster/Westfalen gelang dem Schützenbund Maria Laach ein wahrer Doppelschlag. Ulrich Oehmann aus Kaisersesch wurde mit 29 Ringen höchster Würdenträger der historischen Schützenbruderschaften Deutschlands. Sein Mitbewerber
Edmund Jax von der Hubertus-Bruderschaft Zermüllen errang mit einer souveränen Leistung den Titel des Diözesankönigs.

1995
69. Bundesschützenfest in Kaisersesch.
Bezirkskönig: Wolfgang Horst, Dünfus 
Bezirksjungschützenprinz: Jennifer Zilliken, Mayen 
Bezirksprinz: Jörg Michels, Kaisersesch.

 1996
70. Bundesschützenfest in Mayen-Nitztal. 
Bezirkskönig: Herbert Schüller, Münk 
Bezirksschülerprinz: Thomas Karst, Höchstberg   
Bezirksjungschützenprinz: Katja Friedrichs, Zermüllen.

1997
71. Bundesschützenfest in Binningen. 
Bezirkskönig: Erich Nöthen, Mayen
Bezirksjungschützenprinz: Thomas Karst, Höchstberg 
Bezirksschülerprinz: Anette Gail, Polch.

1998
72. Bundesschützenfest in Reudelsterz.
Bezirkskönig: Frank Franzen, Höchstberg 
Bezirksschülerprinz: Marc Graf, Ulmen 
Bezirksprinz: Anette Gail, Polch.
Diözesanschützenkönig: Josef Rieder, Bermel

1999
73.Bundesschützenfest in Luxem. 
Bezirkskönig: Oliver Wendel, Bermel  
Bezirksschülerprinz Augel Frank, Luxem 
Bezirksprinzen: Simons Andreas, Hambuch
Seine größte Herausforderung nahm der Bezirksverband Maria Laach 1999 mit der Ausrichtung des Bundesfestes des Bundes der Historischen. Deutschen Schützenbruderschaften in Mayen an.

2000
74. Bundesschützenfest Ulmen. 
Bezirkskönig: Uli Wölwer, Höchstberg
Bezirksjungschützenprinz: Münich Patrick, Dünfus
Bezirksschülerprinz Mayr Markus, Polch

Rudi Görgen wurde zum Ehrenbundesmeister des Bezirksverbandes Maria – Laach ernannt

Auf   der   Delegiertenversammlung des Bezirksverbandes   konnte   der Ehrenbundesmeister Edmund   Michels   aus Kaisersesch den Schützen die neu restaurierte Fahne des Bezirksverbandes vorstellen.  Schwester Dorothea vom  Kloster Waldfrieden in Auderath hat in mühevoller Handarbeit das wertvolle Stück aus  dem  Jahre 1936 restauriert. Bei Wind und Wetter, Regen oder Sonne weht diese Fahne den Veranstaltungen des Bundes voraus. Im Jahre 1936 wurde diese Fahne im Kloster Eibingen bei Bingen von den dortigen Benediktinerinnen gestickt und gilt nach Auffassung von vielen Restauratoren als außerordentliches wertvolles Zeugnis der christlichen Glaubenseinstellung der historischen Schützen. Um die Fahne vor neuen Schäden zu schützen, wird man nicht umher kommen, eine Schutzfolie anzubringen. Die Fahne hat auch eine lange Geschichte hinter sich. Nachdem die Tätigkeit der Schützenvereine in der Zeit des dritten Reiches verboten wurde, haben die Benediktinermönche in der Abtei Maria Laach die Bezirksbundesfahne in Verwahrung genommen und sie damit vor dem Zugriff und der Zerstörung in der damaligen Zeitgeschützt. Im Jahre 1951 wurde dann die Fahne wieder an den Bezirksverband Maria-Laach übergeben und wird seitdem jedes Jahr mit Stolz von den jeweiligen Abordnungen der ausrichtenden Bruderschaft des Bezirksbundesfestes getragen.

2001
75. Bundesschützenfest in Dünfus.
Bezirkskönig: Andreas Weber, Urmersbach
Bezirksjungschützenprinz: Michael Palm, Polch
Bezirksschülerprinz Ramona Horst, Dünfus

2002
76. Bundesschützenfest in Kürrenberg  
Bezirkskönig:  Monika Rausch, Langenfeld
Bezirksjungschützenprinz: Sebastian Justen, Hambuch
Bezirksprinz: Stephan Schmitz, Anschau
Bundesprinz: Pierre Prüm, Mayen
Ehrenbundesmeister  und Senator des Diözesanverbandes Trier. Edmund Michels ist im Jahre 2002 verstorben
Pater Benedikt Müntnich zum neuen Abt der Abtei Maria – Laach gewählt.
Alljährlich, und das über  Jahrzehnte treffen sich die Schützen des Schützenbundes Maria-Laach am ersten Adventsonntag zu ihrem Kultur- und Einkehrtag in der Abtei Maria Laach, um sich  vom  hektischen  Alltag  einige Stunden abzukapseln und innere Einkehr zu halten. Die Abtei gibt dem Bund nicht nur den Namen, nein hier steht auch die Wiege des Bundes der im Jahre 1932 an gleicher Stelle ins Leben gerufen wurde.
Nachdem fast 30 Jahre Pater Burkhard Neunheuser die Schützen betreute, übernahm Pater Benedikt  Müntnich 1999 diese vertrauensvolle und wichtige Aufgabe als Ehrenpräses.
Im September dieses Jahres wurde Pater Benedikt Müntnich zum neuen Abt gewählt.
Und die Schützen wissen, was sie ihrem neuen Abt und Ehrenpräses schuldig sind. Es kamen daher weit über Hundertzwanzig an der  Zahl zu diesem wohl besonderen Einkehrtag 2002 und nahmen bereits um 9.00 Uhr am Konventamt teil.
Ein besonderer Gruß galt weiterhin Pater Burkhard Neunheuser, der in den kommenden Tagen seinen 99. Geburtstag feiert, es sich aber nicht nehmen lässt, bei den  Schützen  zu sein.

2003
77. Bundesschützenfest in Bermel 
Bezirkskönig: Alois Theisen, Anschau
Bezirksjungschützenprinz: Tobias Schmitt, Anschau
Bezirksschülerprinz:  Sabrina Nöthen, Mayen
Josef Geiermann, Reudelsterz verstarb im Juli im Alter von 79 Jahren. Seit 1966 war er als Bruderratsmitglied des Schützenbundes Maria – Laach tätig. 1995 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Ehrenpräses Pater Dr. Dr. Burkhard Neunheuser, ist verstorben

Nach kurzer Krankheit verstarb er am 29.November 2003 nur wenige Tage vor Vollendung seines 100. Geburtstages. Pater Burkhard stand uns viele Jahre als geistlicher Betreuer der Abtei Maria Laach zur Seite. Unvergessen bleiben seine Festgottesdienste, die er für die Schützen zelebriere, seine Ansprachen an den Festkommerzen und Einkehr- und Kulturtagen in der Abtei sowie fachkundige Begleitung unserer Pilgerfahrten nach Rom. Die menschliche Wärme, mit der er uns stets begegnete, sein fundamentales Wissen und seine tiefe, überzeugende Gläubigkeit bekräftigten uns immer wieder aufs Neue für unsere hohen Ideale: " Für Glaube, Sitte und Heimat" einzustehen und an christlichen Werten in der Gemeinschaft festzuhalten. Im vergangen August konnte er noch sein 75-jähriges Priesterjubiläum begehen, seinen 100. Geburtstag zu feiern, war ihm leider nicht mehr vergönnt.  Doch in seiner tiefverwurzelten Religiosität und Bescheidenheit nahmen solche Äußerlichkeiten keinen großen Stellenwert ein. Sein irdisches Leben sah er als Weg zum ewigen Leben in der Nähe seines Schöpfers. Darum lasst uns nicht trauern, sondern dankbar sein, dass wir einen solch großartigen und liebenswerten Menschen kennen lernen durften.
Wir, "seine Schützen von Maria Laach" verneigen sich und werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.
Für den Bruderrat und die Bruderschaften des Schützenbundes Maria Laach
Erwin Pauken, Bezirksbundesmeister Binningen. im November 2003

2004
78. Bundesschützenfest in Kelberg  
Bezirkskönig:  Thomas Krämer, Reudelsterz
Bezirksjungschützenprinz: Pascal Groß, Polch
Bezirksschülerprinz; Thomas Bilger, Kürrenberg

2005
79. Bundesschützenfest in Kaisersesch. 
Bezirkskönig: Hermann Molitor, Münk
Bezirksjungschützenprinz: Thomas Bilger, Kürrenberg
Bezirksschülerprinz:  Pascal Groß, Polch
Diözesankönig: Alfred Jax, Zermüllen
Als neuer Bundesmeister des Diözesanverbandes Trier wurde Erwin Pauken gewählt.

2006
80. Bundesschützenfest in Münk. 
Bezirkskönig:  Frank Müller, Nitztal
Bezirksjungschützenprinz: Daniel Becker Brachtendorf
Bezirkschülerprinz: Michael Göbel, Kelberg
Diözesankönig: Frank Müller, Nitztal

2007
81. Bundesschützenfest in Brachtendorf.  Nach 1983 und 1993 zum 3. Mal Ausrichter des Festes.
Bezirkskönig: Manfred Michels, Münk
Bezirksjungschützenprinz: Laura Müller, Kelberg           
Bezirksschülerprinz Christian Adams, Dünfus

2008
82. Bundesschützenfest in Hambuch.
Bezirkskönig;  Edmund Jax Zemüllen
Bezirksprinz: Thomas Oehmann, Kaisersesch
Bezirksschülerprinz: Carmen Boldt, Ulmen
Edmund Jax aus Kelberg-Zerrmüllen unser stv. Bezirksjungschützenmeister eroberte am 13.09.2008 mit 29 Ringen den Titel des Bundeskönigs 2008 und setzte sich damit gegen 114 Bewerber durch.

2009
83. Bundesschützenfest in Dünfus.
Bezirkskönig;  Wolfgang Horst aus Dünfus
Bezirksprinz: Viktoria Südmeyer aus Nitztal
Bezirksschülerprinz: Jennifer Krämer aus Reudelsterz
Diözesanprinz: Tobias Kessner aus Nitztal

2010
84. Bundesschützenfest in Luxem.
Bezirkskönig;  Edith Wagner aus Kürrenberg
Bezirksprinz: Tobias Kessner aus Nitztal.
Bezirksschülerprinz: Jennifer Krämer aus Reudelsterz

2011
85. Bundesschützenfest in Polch.
Bezirkskönig;  Volker Fischenich aus Höchstberg
Bezirksprinz: Tim Steffes-tun aus Urmersbach
Bezirksschülerprinz: Jennifer Krämer aus Reudelsterz
Volker Fischenich erreichte am 17.09.2011 in Harsewinkel mit 29 Ringen die Würde des Diözesankönigs .

Am13.10.2011 verstarb unser langjähriges Bruderratsmitglied Guido Theisen.

Am18 Nov. trat Erwin Pauken aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt als Diözesanbundesmeister zurück.

2012
86. Bundesschützenfest in Kaisersesch.
Bezirkskönig;  Edith Wagner aus Kürrenberg
Bezirksprinz: Anna Keßner aus Nitztal
Bezirksschülerprinz: Philipp Michels aus Hambuch

2013
Bei der Delegiertentagung am 10.02.2013 in Mayen trat Erwin Pauken aus gesundheitlichen Gründen als Bezirksbundesmeister zurück. Norbert Steffens aus Reudelsterz wurde als neuer Bundesmeister gewählt. Volker Fischenich aus Höchstberg wurde stellvertr. Bezirksbundesmeister und Jürgen Kreusch aus Mayen löste Matthias Schmitz aus Anschau als Schatzmeister ab. Erwin Pauken wurde von der Versammlung zum Ehrenbundesmeister ernannt.
87. Bundesschützenfest in Mayen.
Bezirkskönig; Petra Zimmer aus Mayen
Bezirksprinz: Tobias Keßner aus Nitztal
Bezirksschülerprinz: Jenny Miesen aus Dünfus
Mario Oster aus der St Hub.Bruderschaft Reudelsterz erreichte am 14.09.2013 in Geseke mit 29 Ringen die Würde des Diözesankönigs .

2014
88. Bundesschützenfest in Hambuch.
Bezirkskönig; Andreas Schlich aus Nitztal
Bezirksprinz: Jonas Wilhelmi aus Urmersbach
Bezirksschülerprinz: Jessica Krämer aus Reudelsterz
Andreas Schlich aus der St Seb.Bruderschaft Nitztal erreichte am 20.09.2014 in Kerkrade/ NL mit 28 Ringen die Würde des Diözesankönigs .

Am 31.12.2014 wurde die St. Matthias Schützenbruderschaft Anschau aufgelöst und aus dem Register der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften gelöscht. Somit besteht der Schützenbund Maria Laach nur noch aus 21 Bruderschaften.

2015
Am 04. Januar verstarb nach langer schwerer Krankheit unser Ehrenbundesmeister Erwin Pauken im Alter von 73 Jahren..
1981 wurde Erwin in den Bruderrat des Schützenbundes Maria Laach gewählt, dem er als Bundesmeister von 1988 an 25 Jahre lang vorstand. Nach einem Schlaganfall trat er 2013 zurück und wurde zum Ehrenbundesmeister ernannt. Seit 1990 war er Mitglied des Präsidiums des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und von 2005 bis 2011 stand er als Diözesanbundesmeister dem Diözesanverband Trier vor. Sein engagiertes Eintreten für die hohen Ideale der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften wurden mit dem Goldenen Stern zum St.Sebastianus Ehrenkreuz sowie dem St. Sebastianus Ehrenschild geehrt.
89. Bundesschützenfest in Reudelsterz.
Bezirkskönig; Ulrich Oehmann Kaisersesch
Bezirksprinz: Gabriel Esper Dünfus
Bezirksschülerprinz: Jenny Miesen Dünfus
Am 31.05. wurde Andre Einig aus der St.Seb. Schützenbruderschaft Binningen auf dem Diözesanjungschützentag in Emmelshausen mit 30 Ringen Diözesanschülerprinz.

Tamara Möllmann aus der St.Markus Schützenbruderschaft Höchstberg erreichte am 19.09.2015 in Büttgen mit 27 Ringen die Würde des Diözesankönigs und holte damit den Titel zum 3. Mal in Folge in unseren Bezirksverband . Sie ist damit die erste Diözesankönigin unseres Bezirkverbandes und mit Ihren 20 Jahren die jüngste Diözesankönigin des Bundes seit dessen bestehen.

Zum 31.Dezember meldete sich die Bruderschaft St. Quirinus Langenfeld vom Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften ab. Somit setzt sich der Bezirksverband nunmehr nur noch aus 20 Bruderschaften zusammen.

2016
Am 21. März verstarb nach schwerer Krankheit unser Ehrenmitglied Abt em. Anno Heribert Schoenen im 91. Jahr seines Lebens.

90. Bundesschützenfest in Dünfus.
Bezirkskönig; Stefan Tullius Kaisersesch
Bezirksprinz: Moritz Esper Kaisersesch
Bezirksschülerprinz: Jan Gondorf Nitztal

Am 19. August verstarb nach langer schwerer Krankheit unser Ehrenbundesmeister und Ehrensenator Rudi Görgen aus Kürrenberg im Alter von 76 Jahren.
Rudolf Görgen hat sich über 50 Jahre lang für das Schützenwesen in seinem Verein und den Verbänden stark gemacht. Seine ihm übertragenen Aufgaben füllte er stets mit viel Elan und hohem Pflichtbewustsein aus.
Von 1967 bis 1997 und von 2004 bis 2008 führte er die Bruderschaft Kürrenberg als deren Brudermeister, seit 1970 nahm er die Position des stellvertretenden Bundesmeister des Schützenbundes Maria Laach bis zum Jahre 2000 wahr. Im Anschluß fungierte er als stellvertretender Diözesanbundesmeister des Diözesanverbandes Trier bis zum Jahre 2005 und wurde dann zum Ehrensenator ernannt. Für seine Verdienste erhielt er 1998 dem Goldenen Stern zum St. Sebastianus Ehrenkreuz, eine der höchsten Auszeichnungen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Am 10.September errang Stefan Tullius aus der St. Hubertus Schützenbruderschaft Kaisersesch mit 27 Ringen auf dem Bundesschützenfest in Werlte die Würde des Diözesankönigs 2016 im Diözesanverband Trier. Es ist das 5. Mal in den letzten 6 Jahren das dieser Titel an unseren Bezirksverband geht.

2017

91. Bundesschützenfest in Nitztal.
Bezirkskönig; Gerd Müller Nitztal
Bezirksprinz: Isabell Tullius
Bezirksschülerprinz: Nico Simons

 

 

 

Home
News